VHK Forum "Bau" 2015

Das Gehalt ist nur eine Komponente

48 Firmen und über 1000 Studierende waren nach Leinfelden in die Filderhalle gekommen, um sich auf dem VHK Forum „Bau“ über den Arbeitsmarkt für Studierende und Absolventen auszutauschen, darunter war auch g².
Mathias Waggershauser, Vizepräsident des Verbandes Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V., ging in seinem Grußwort auf die aktuell sehr positive Lage in der Branche ein. Er ist überzeugt davon, der Bachelor- und Masterabschluss ist in der Bauwirtschaft inzwischen anerkannt.

16 Vertreter der teilnehmenden Firmen saßen auf dem Podium. Ähnlich eines Elevator-pitches hatten sie wenige Minuten Zeit, ihr Unternehmen in einem kurzen Statement den Zuhörern als interessanten Arbeitgeber zu präsentieren und Stellenangebote vorzustellen. Die Bandbreite der Firmentätigkeit reichte vom Hochbau über Straßenbau bis zu schlüsselfertigem Industriebau.

Ist eine Spezialisierung im Studium sinnvoll?

Die fehlenden Fragen aus dem Auditorium übernahm Walter Bernat vom Verein für Hochschulkontakte und Organisator dieser Veranstaltung. So wurde darauf eingegangen, wie die Themen Nachhaltigkeit oder Energieeffizienz, Building Information Modelling (BIM) und Lean Management aktuell in den Unternehmen gelebt werden. Macht es Sinn, sich im Studium auf die Technische Gebäudeausrüstung zu spezialisieren? Stefan Schwarz, Prokurist bei der Gassmann + Grossmann Baumanagement GmbH, konnte aufzeigen, wie das Thema an Bedeutung im Unternehmen gewonnen hat, da es Bestandteil im Leistungsangebot des Integralen Baumanagements ist. Der Bauingenieur sollte wissen, um was es sich handelt, da er in der Abwicklung diese Bereiche koordiniert. Gesucht werden hierfür aber auch Absolventen aus den entsprechenden Fachrichtungen Versorgungstechnik, HLS, Elektrotechnik oder technisches Gebäudemanagement.

Softskills gewinnen an Bedeutung

In der Branche herrscht Fachkräftemangel – eine gute Ausgangsposition für Berufsein-steiger. Gut, wenn man dann schon während des Studiums durch ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit Erfahrung gesammelt hat. Doch nicht nur die rein fachlichen Qualifikationen sind wichtig. Zunehmen wird auch auf die soziale Kompetenz der Bewerber geachtet. Darin waren sich alle einig, eine gute Kommunikation der Beteiligten ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Bauprojektes. „Wie erkenne ich Teamfähigkeit?“ wurde da von den Verantwortlichen gefragt. Von Vorteil, wenn man dies im Praktikum schon zeigen konnte.

Studentenpartnerschaft bei g²

Natürlich ging es auch ums Gehalt, das ein Berufsanfänger erwarten kann. Aber alle Vertreter der Unternehmen waren sich einig, dass dies nicht der ausschlaggebende Faktor für den künftigen Arbeitsplatz sein sollte. Wichtig vor allem ist die Überzeugung, dass man im richtigen Unternehmen ist. Dann gibt es meist auch Aufstiegs- und Entwicklungschancen. Ideal, wenn man schon über ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit den Arbeitgeber kennengelernt hat. Bei g² ist dies im Rahmen der seit Jahren aufgebauten Studentenpartnerschaft eine ideale Einstiegsmöglichkeit. Dies belegen die zahlreichen Beispiele, von ehemaligen Praktikanten, die heute als Bauleiter große Projekte verantworten.

„Zeigen Sie Begeisterung“

Dem Thema Bewerbung wurde große Aufmerksamkeit gewidmet, kommt es hier doch darauf an, sich positiv und vor allem begeistert zu präsentieren. Dass man sich mit dem Unternehmen im Vorfeld auseinandergesetzt hat, sollte selbstverständlich sein und ist angesichts der allseits vorhandenen Websites kein Problem. Ob Master- oder Bachelorabschluss mehr Chancen versprechen hängt vom jeweiligen Arbeitgeber ab. Es wird aber immer auch geschaut, was neben dem Studium gemacht wurde. Vorwiegend werden Onlinebewerbungen angenommen, aber auch die gedruckte Form ist durchaus noch gängig. Auch g² bietet auf der Karriereseite seines Portals einen Überblick über die offenen Stellen an den verschiedenen Standorten und ermöglicht über ein Bewerbungsformular ein problemloses Hochladen der Unterlagen.

Der erste Eindruck ist entscheidend

Neben einem Check der Bewerbungsunterlagen konnten die Studierenden sich ergänzend Tipps zu Bewerbung und Gehaltsverhandlung holen. An den Ständen in den Hallen konkurrierten die Unternehmen darin, sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Wer an der Jobwall ein interessantes Angebot gefunden hatte, konnte dies am Stand gleich konkretisieren. Großes Interesse bestand bei Vielen daran, die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen abzustecken, wie Bachelor- oder Masterarbeit im Unternehmen geschrieben werden können. Am Nachmittag endete die informative Veranstaltung für alle Beteiligten mit vielen Anregungen.

Pressemeldung

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