Richtfest in luftiger Höhe

Bietigheim-Bissingen. Die Rohbauarbeiten an diesem auffälligen Gebäude in Bietigheim-Bissingen sind schon seit Oktober fertiggestellt. Damit die Gäste des Richtfestes die 303 Stufen nicht hochgehen müssen, sondern mit dem Aufzug in die 17. Etage kommen konnten, wurde der Termin erst jetzt wahrgenommen.

Die Bietigheimer Wohnbau GmbH (BW) erstellt am Bahngelände ein 18-stöckiges Hochhaus mit gewerblicher Nutzung in den unteren zehn Stockwerken und exklusiven Wohnungen in den Obergeschossen. Die Gassmann + Grossmann Baumanagement GmbH (g²) übernahm die Funktionale Ausschreibung für den Rohbau sowie die Objektüberwachung.

Oberbürgermeister Jürgen Kessing begrüßte am 21. Januar mit Carsten Schüler, dem Geschäftsführer der BW, und Architekt Michael Kerker die Gäste. Sie informierten über den Stand und die Entwicklung des Hochhauses. Ins Auge stechen künftig die umlaufenden Balkone und die Verglasung. Die bis zu 3,5 m auskragenden Balkonplatten erzeugen eine dynamische Welle. Dies verleitete den Gemeinderat bei der ersten Bauanfrage zum Vergleich mit einem Doppel Whobber. Läuft alles nach Plan, wird man die Wirkung im Mai überprüfen können, wenn das Gerüst entfernt ist.

Rund 12.000 m³ Erde wurden für die Baugrube ausgehoben. Die Gründung, teilweise im Fels, hatte über 200 Bohrpfähle nötig werden lassen. Aneinandergereiht ergibt das in der Summe eine Strecke von nahezu 2 km. Die Standfestigkeit angesichts der extremen Windlasten, denen der Turm ausgesetzt ist, wurde mittels eines extra gebauten Modells berechnet. Um die Risiken für solch ein Bauwerk möglichst gering zu halten, wurden deshalb ebenso Wind- und Beschleunigungsgutachter einbezogen, wie Spezialisten für Bauten in Erdbebengebieten.

Die Rahmenbedingungen für das verspätete Richtfest waren ideal. Nachdem Polier Manfred Köhler zwar ohne Richtkrone, dafür mit Tanne, den Richtspruch gesprochen und für das Bauwerk um Segen gebeten hatte, feierten die Gäste und genossen den Ausblick von der Dachterrasse in über 65 m Höhe. Die Fertigstellung des Projektes ist für den Sommer 2016 terminiert. Bis dahin sollen auch die Außenanlagen gestaltet sein. In nächster Nähe entstehen in Kürze ein medizinisches Dienstleistungszentrum und ein Parkhaus. Noch ist nicht entschieden, wie die Straße einmal heißen soll, an der diese Gebäude entstehen.

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