11. Fachtagung Gebäudeenergie und Wärmepumpe

Am 21.04.2016 fand an der Fachhochschule Bingen die 11. Fachtagung „Gebäudeenergie & Wärmepumpe“ statt. Mirko Weiss (Geschäftsführer bei g²) war als Referent zum Thema „Inbetriebnahmemanagement für Gebäude – Methoden und Vorgehensweisen für gebäudetechnische Anlagen“ eingeladen.

Organisiert wurde diese Veranstaltung von der Tansferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB). Die TSB vermittelt seit über 25 Jahren Forschungs- und Entwicklungsergebnisse aus der Hochschule an Außenstehende in Kommunen und öffentlichen Einrichtungen, Industrie und Gewerbe. Professor Thomas Giel führte die rund 85 Teilnehmer durch den Tag.

Vor dem Hintergrund der neuen EnEV 2016 sollte das Thema Wärmepumpentechnologie neu reflektiert werden. Die Änderungen in der Gesetzgebung ziehen Konsequenzen in der Gebäudeplanung nach sich. Innovative Energiekonzepte sind gefragt, wenn es darum geht, in der Zukunft Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren. Wie können Stadtwerke, die große Liegenschaften mit Energie versorgen müssen, im gesetzlichen Rahmen und technischen Entwicklung zeitgemäße Konzepte entwickeln.

In drei Themenblöcken
•    Kennwertbasiertes Planen
•    Kennwertbasiertes Bauen
•    Kennwertbasiertes Betreiben

betrachteten die Referenten die Chancen und Grenzen der Wärmepumpentechnologie. Anhand der Fallbeispiele wurde deutlich, dass die Inbetriebnahme komplex und schwierig ist. Wo die Fallstricke bei der Inbetriebnahme liegen, konnte Mirko Weiss aufzeigen. Entweder geht man mit einer Task Force Gruppe die Probleme an oder versucht bereits im Vorfeld eine strukturierte Inbetriebnahme vorzubereiten. Trotzdem klappt nicht alles reibungslos. Hilfreich bei diesem Thema ist die VDI 6039, sofern man sie anwendet. Obgleich seit 2011 gültig, scheint sie nach Befragung der Teilnehmer relativ unbekannt. Sie gibt Hilfestellung bei der Erstellung von Termin- und Ablaufplänen für die Inbetriebnahme von Gebäuden, bezogen auf die TGA und die Kostengruppen 300 und 500.

Die Teilnehmer, meist technische Leiter von Stadtwerken oder mittelständischen Unternehmen, nahmen als Erkenntnis mit, dass Messen und Testen eine große Relevanz erhalten. Mit entsprechendem Energiemonitoring lässt sich der Wirkungsgrad der Wärmepumpen messen, Kennwerte festlegen und Konsequenzen für das eigene Handeln ziehen.

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