SkyLoop, Stuttgart

Im Rahmen der Neustrukturierung des Flughafenareals entstand im Nord-Osten des Flughafengeländes, in direkter Nachbarschaft des Messegeländes und der Autobahn A8, ein neuer Gebäudekomplex mit Büro- und Verwaltungsnutzung. Aus einem begrenzt ausgeschriebenen Architekturwettbewerb war die Entscheidung für den Entwurf von Hascher und Jehle gefallen.

Die drei ineinandergreifenden, geschwungenen Baukörper bilden ein neues, prägnantes Signet für das Entrée zur Flughafenstadt. Die Gebäudeteile A und B bestehen aus 6 bzw. 7 Obergeschossen mit Büronutzung. Diese Form wird als demokratisch, da hierarchielos angesehen. Es gibt keine privilegierten Büros, sondern alle Mitarbeiter finden dieselben Voraussetzungen. Die geschwungenen Formen erforderten hohe Präzision bereits in der Vorplanung, da die Alufassade aus rund 1500 Elementen vorgefertigt auf die Baustelle geliefert wurden. Es gibt kaum identische Elemente.

Teile des Erdgeschosses sowie der Bauteil C nehmen das Foyer, das Auditorium, Konferenz- und Schulungsräume auf. In den drei Untergeschossen sind die Tiefgarage, die Gebäudetechnik und der Logistikbereich untergebracht. Die begrünten Innenhöfe sorgen für genügend Licht in den Büros. Um das Thema Nachhaltigkeit befriedigend zu lösen, wurde das SlyLoop in das Energiekonzept des Flughafens Stuttgart eingebunden. Es bezieht zu 100 Prozent Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien. Hierzu stehen 15000 m² Fotovoltaik und ein Blockheizkraftwerk zur Verfügung. Das Gebäude ist auf kürzestem Weg an den Flughafen, die S-Bahn sowie die Autobahn angebunden.